Glossar

A

Abtretung ist der juristisch korrekte Begriff für den Verkauf einer Forderung.
Eine Annuität ist eine gleichbleibende Rate über die Laufzeit eines Kredits. Die Annuität setzt sich zusammen aus einer Zins- und Tilgungsleistung. Mit jeder Zahlung sinkt die zu zahlende Zinsleistung, die Tilgungsleistung steigt dafür in gleichem Maße an.
Ein Annuitätenkredit beschreibt einen Kredit, bei dem die Rückzahlungsbeträge (Raten) über die gesamte Laufzeit konstant bleiben. Die Rate wird Annuität genannt.

B

BaFin ist die Abkürzung für Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Diese Behörde beaufsichtigt und kontrolliert in Deutschland das gesamte Finanzwesen.
Das Benutzerkonto auf Sarego bietet den registrierten Benutzern ihren Datenbestand einzusehen, zu verändern oder zu vervollständigen. Darüber hinaus stehen hier alle relevanten Verträge zur Verfügung. Melden Sie sich hier in Ihrem Benutzerkonto an.
Die Bonität gibt Auskunft über die Kreditwürdigkeit des Kreditnehmers. Sie beschreibt die Fähigkeit des Darlehensnehmers den Zahlungsverpflichtungen, die aus dem Kredit resultieren, nachzukommen. Je höher die Bonität eines Kreditnehmers ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommt.
Bundesschatzbriefe waren festverzinsliche Wertpapiere, die die Bundesrepublik Deutschland zur Aufnahme von Schulden, an Privatpersonen, gemeinnützige Einrichtungen und Vereine ausgab. Man unterschied zwischen zwei unterschiedlichen Typen: Typ A und Typ B. Eine vorzeitige Rückgabe der Bundesschatzbriefe war für Anleger unter bestimmten Vorausetzungen möglich.

C

Das Crowdfunding beschreibt einen Finanzierungsansatz bei dem die Finanzierung eines Projekts auf viele Kapitalgeber verteilt wird. So leistet jeder Kapitalgeber einen geringen finanziellen Beitrag im Verhältnis zum benötigten Gesamtkapital. Als Gegenleistung erhält der Kapitalgeber eine Vergütung in Form von Sach- oder Geldleistungen.

D

Ein Darlehen (auch Kredit) begründet einen schuldrechtlichen Vertrag zwischen Darlehensgeber und Darlehensnehmer. Dabei überlässt der Darlehensgeber dem Darlehensnehmer einen Geldbetrag zur freien Verfügung. Der Darlehensnehmer verpflichtet sich zur Zahlung eines vereinbarten Zinses und der Rückzahlung des Darlehensbetrags.
Der Darlehensgeber oder auch Gläubiger ist diejenige natürliche oder auch juristische Person, die dem Darlehensnehmer einen Geldbetrag für einen gewissen Zeitraum überlässt und hierfür Zinsen erhält.
Darlehenskontingent ist der Betrag, den die Bürger einem Unternehmen höchstens als Kredit gewähren können.
Der unter Dauer angegebene Zeitraum, gibt die Kreditlaufzeit des jeweiligen Kredits an. Unter Umständen gibt es verschiedene Laufzeiten zwischen denen der Kreditgeber wählen kann.
Diversifikation ist ein finanztheoretischer Begriff und beschreibt die Verteilung der eigenen Geldanlagen auf verschiedene Produkte (z.B. Festgeld, Aktien und Immobilien). So verteilt sich das Risiko und es ist möglich Verluste in der einen Anlage mit Gewinnen in der anderen auszugleichen. Der Volksmund beschreibt dies als „nicht alle Eier in einen Korb legen“.

E

Eigenkapital ist der Vermögensteil eines Unternehmens, der nach der Subtraktion jeglicher Schulden übrig bleibt.
Emission bezeichnet im Bereich der Finanzwirtschaft die Ausgabe von Wertpapieren. Die Ausgabe dient dem Emittenten der Kapitalbeschaffung. So sind z.B. Kommunalanleihen Emissionen einer Kommune (Emittent).
Der Emittent ist der Herausgeber eines Wertpapiers. Im Falle eines Sparbriefes ist bspw. die herausgebende Bank der Emittent.

F

Am Ende der Laufzeit eines Kredits wird dieser fällig. Dies bedeutet, dass die Bürgerinnen und Bürger ihr verliehenes Kapital zurückerhalten.
Als Festgeld, auch Termingeld, bezeichnet man Geldanlagen mit einer Laufzeit von mindestens einem Monat. Termingelder dienen typischerweise als kurz- bis mittelfristige Kapitalanlage. Während der vereinbarten Laufzeit ist das in Termingelder angelegte Kapital üblicherweise nicht für den Anleger verfügbar.
Festverzinsliche Wertpapiere (auch Anleihen oder Schuldverschreibungen) beschreiben Verträge zwischen einem Kreditgeber und einem Kreditnehmer. Der Geber verpflichtet sich dem Nehmer einen gewissen Geldbetrag zur Verfügung zu stellen. Der Nehmer hingegen verpflichtet sich zu einer in der Höhe unveränderlichen (deshalb festverzinslichen) Zinszahlung und der Rückzahlung des Betrages.
Fremdkapital sind Gelder, die einer natürlichen oder auch juristischen Person überlassen wurden. Diese Gelder sind nach schuldrechtlichen Regeln kündbar, befristet und die Überlassung wird mit Zinsen vergütet.

G

Der Gläubiger oder auch Darlehensgeber ist diejenige natürliche oder auch juristische Person, die dem Darlehensnehmer einen Geldbetrag für einen gewissen Zeitraum überlässt und hierfür Zinsen erhält.

H

I

Investition beschreibt die Verwendung von Kapital zur Mehrung der eingesetzten Mittel, bspw. eine Investition in einen Bürgerkredit um Zinsen zu erhalten.

J

K

Gemeinden, auch Kommunen genannt, haben neben der klassischen Kreditaufnahme bei einer Bank oder dem Bürgerkredit die Möglichkeit sich über Anleihen (ähnlich wie Bundesschatzbriefe) Kapital zu beschaffen. Kommunalanleihen sind in Deutschland recht selten, da sie sich erst ab einem sehr hohen Anlagebetrag für die Gemeinde rechnen.
Benötigt eine Kommune zusätzliches Kapital zur Deckung ihrer Investitionen hatte sie bis jetzt nur die Möglichkeit einer Kreditaufnahme über eine Bank oder einer Kommunalanleihe. Die Kreditaufnahme ist dabei ähnlich, der einer Kreditaufnahme einer Privatperson.
Ein Kredit oder Darlehen begründet einen schuldrechtlichen Vertrag zwischen Darlehensgeber und Darlehensnehmer. Dabei überlässt der Darlehensgeber dem Darlehensnehmer einen Geldbetrag zur freien Verfügung. Der Darlehensnehmer verpflichtet sich zur Zahlung eines vereinbarten Zinses und der Rückzahlung des Darlehensbetrags.
Kreditlaufzeit beschreibt die Dauer des Kredits. Unter Umständen gibt es verschiedene Laufzeiten zwischen denen der Kreditgeber wählen kann.
Unternehmen finanzieren sich in der Regel über diverse Darlehen von verschiedenen Darlehensgebern. Die Gesamtheit dieser Kredite wird unter dem Begriff Kreditportfolio zusammengefasst.
Möchte ein Unternehmen auf der Online-Plattform Sarego Kapital einwerben, so geschieht dies auf der Grundlage von Projekten, die auf der Plattform ausführlich vorgestellt werden. Es handelt sich hier bspw. um Kernsanierung und Aufstockung von Altbauten oder dem Neubau von Wohnhäusern.

L

Die Laufzeit gibt an wie lange der Kreditnehmer das geliehene Kapital benötigt. Am Ende der Laufzeit erhalten die Anleger ihr eingesetztes Kapital zurück.

M

Der Maximalanlagebetrag ist der größtmögliche Kredit, den Bürger in ein Immobilienprojekt investieren können. Bei Sarego wird er durch das noch verbleibende Darlehenskontingent definiert.
Der Mindestanlagebetrag bestimmt die kleinstmögliche Kredithöhe die Anlegerinnen und Anleger vergeben können. Im Falle von Sarego beläuft sich dieser auf 100 Euro.

N

Als Nachrangdarlehen werden Darlehen bezeichnet, die erst nach der Bedienung anderer Gläubiger, wie z.B. Banken oder Lieferanten, bedient werden. Bei den zu gewährenden Krediten handelt es sich aus rechtlichen Gründen ausschließlich um solche Nachrangdarlehen.

O

Als Obligation bezeichnet man eine Schuldverschreibung auf eine Geldsumme.

P

Bei einem partiarischen Darlehen erhält der Darlehensgeber keine feste, sondern eine variable Verzinsung. Die Verzinsung hängt in den meisten Fällen vom wirtschaftlichen Ergebnis des Unternehmens ab, also ob es einen bestimmten Umsatz oder Gewinn erzielt.
Als Projektträger werden auf Sarego die Darlehensnehmer bezeichnet. Die Darlehensnehmer sind im Normalfall privatwirtschaftliche Unternehmen (bspw. GmbH & Co. KG, AG oder eG).

Q

Der qualifizierte Rangrücktritt ist eine besondere Form des Nachrangdarlehens. Der Darlehensgeber bestätigt, dass er seine Forderung erst nach allen anderen Gläubigern erhält und seine Forderung auch nur geltend macht, solange die Rückzahlung nicht zur Insolvenz des darlehensnehmenden Unternehmens führt.

R

Rating (engl. für Bewertung) bezeichnet im Zusammenhang mit Darlehen eine Einschätzung über die Bonität des Schuldners. Es stellt in vereinfachter Form die Wahrscheinlichkeit dar, ob der Schuldner in der Lage ist, das Darlehen zurückzuzahlen.
Die Verarbeitung der Daten von Sarego erfolgt in modernsten Hochsicherheitsrechenzentren. Sarego hat sich bewusst für einen Rechenzentrumsbetreiber entschieden, der klimaneutral arbeitet.
Die Rendite ist eine Kennzahl zur Messung wie hoch die Erträge auf das eingesetzte Kapital verzinst sind.

S

Der Schuldner oder auch Darlehensnehmer ist diejenige natürliche oder auch juristische Person, die vom Darlehensgeber einen Geldbetrag für einen gewissen Zeitraum überlassen bekommt und hierfür Zinsen entrichtet.
Secupay ist auf Zahlungsabwicklungen spezialisiert. Für die Sarego-Crowd übernimmt Secupay AG die Rolle des Treuhänders. Wenn Sie als Kunde Geld investieren, so wird dieses auf ein Treuhandkonto der Secupay AG überwiesen und erst dann an den Projektträger ausgezahlt, wenn das minimale Fundingziel erreicht wurde. So wird sichergestellt, dass Ihr Geld sicher verwahrt wird und Sie nicht auf die Bonität des Projektträgers oder der Sarego GmbH angewiesen sind. Auch stellt die Secupay AG sicher, dass Sie, nachdem das Projekt erfolgreich abgeschlossen wurde, an Ihr Geld kommen.
Die Nutzung von Sarego ist selbstverständlich für Bürger kostenfrei. Gleichwohl fallen beim Betrieb der Plattform Kosten an. Um diese zu decken, entrichten Unternehmen, die sich über Sarego finanzieren eine Servicegebühr.
Sparbriefe sind eine Form festverzinslicher Wertpapiere, die von Banken emittiert werden. Sie garantieren dem Besitzer einen festen Zins über eine feste Laufzeit.
Eine Spendenquittung oder Zuwendungsbescheinigung wird von gemeinnützigen Körperschaften, wie z.B. Kommunen, im Gegenzug für eine Spende ausgestellt. Im Zuge Ihrer Einkommenssteuererklärung können Sie den Betrag der Quittung steuermindernd geltend machen.
Um sensible Daten im Internet zu schützen werden diese bei der Übertragung verschlüsselt. Bei Sarego geschieht dies über eine SSL-Verschlüsselung, die mit einem Algorithmus mit bis zu 256-Bit arbeitet. Sobald die Verschlüsselung aktiviert ist, färbt sich die Adressleiste des Browsers grün.

T

Als Termingeld bezeichnet man Geldanlagen mit einer Laufzeit von mindestens einem Monat. Termingelder dienen typischerweise als kurz- bis mittelfristige Kapitalanlage. Während der vereinbarten Laufzeit ist das in Termingeldern angelegte Kapital üblicherweise nicht für den Anleger verfügbar.
Als Tilgung bezeichnet man im Finanzwesen die Rückzahlung einer Kapitalschuld.
Ein Treuhänder ist ein unabhängiger Zahlungsdienstleister der sicherstellt, dass Gelder, die auf das Treuhandkonto eingezahlt werden erst ausgezahlt werden, wenn die vorab festgesetzten Auszahlungsbedingungen erfüllt sind. Als Treuhänderfür die Sarego-Crowd dient die Secupay AG.
Ein Treuhandkonto ist die Bezeichnung für ein Konto, das von einem Dritten (z.B. Rechtsanwalt, Notar) für eine andere Person treuhänderisch verwaltet wird. Der Treuhänder verwaltet die Gelder nur im Sinne des Auftraggebers.

U

V

Oft ist eine Verfügung über ein Termin-/Festgeld vor der vertraglich vereinbarten Rückzahlung ausgeschlossen. Manche Banken gewähren dem Anleger jedoch die Möglichkeit schon vor der Frist über sein Geld zu verfügen. Dies wird jedoch oft mit einem vom Anleger zu zahlenden Betrag, der Vorfälligkeitsentschädigung, „bestraft“.

W

Ein Wechselkursrisiko besteht immer dann wenn Investitionen oder deren Erträge daraus auf eine fremde Währung, bspw. US-Dollar, lauten. Wertet diese Währung gegenüber der Heimatwährung, bspw. Euro, ab, sinkt die Rendite der Investition.

X

Y

Z

Bei langjährigen Krediten ist es üblich, den Zins nur für einen gewissen Zeitraum festzusetzen. Nach Ablauf dieses Zeitraums werden die Zinsen an die aktuellen Zinsen des Marktes angepasst.
Zinsen sind eine Entlohnung für eine zur Benutzung überlassenen Sache oder Gutes. In dem Fall von Sarego wird der Bürger für die Überlassung seines Geldes an ein Unternehmen entlohnt.
Der Zinssatz gibt die Höhe der Zinsen an, die dem Bürger zustehen. Sie werden als relativer Wert auf das verliehene Kapital angegeben.
Der Auszahlungstermin ist das Datum der jährlichen Zinszahlung.
Der Zinszahlungsrhythmus bestimmt, wie oft die Bürger ihre Zinsen erhalten, bspw. monatlich, vierteljährlich oder jährlich.